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Italien:

Modena - Stadt von Ferrari und Maserati
Die Stadt ist gepflegt und sauber, das historische Zentrum bildet eine großräumige verkehrsberuhigte Zone, die sich sehr schön zu Fuß erobern läßt. Die Autos bleiben an roten Ampeln stehen und viele der wohlhabenden Einheimischen können es sich bei nur geringer Arbeitslosigkeit leisten, die niederen Arbeiten von zugereisten Afrikanern oder Albanern erledigen zu lassen.Modena, in der Emilia-Romagna, Stadt von Ferrari und Maserati, ist nicht nur reich sondern auch noch schön.

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Geschichte und Millionäre im Golf von Tigullio
Beim Schlendern durch die City wird dem Betrachter auffallen, dass viele Hausfassaden bemalt sind. Die Malerei täuscht nicht vorhandene Stuckarbeiten vor und soll nach alter Tradition - irgendwie paradox - zeigen, wie reich man ist.Einen schönen Überblick über den Golf kann geniessen, wer mit der Seilbahn hoch hinauf zur Wallfahrtskirche Montallegro fährt. Aber nicht nur für die Aussicht sind die Berge im Hinterland von Nutzen. Im Winter halten sie die kalte Luft und die Wolken aus dem Norden ab, so dass Rapallo stets angenehme Temperaturen zu bieten hat.

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In der Seidenstadt Como wurde die Batterie erfunden
Der Mann hatte Ideen: An einen Bambusstab hängte er eine Laterne, bestieg einen Turm der Stadtmauer und versuchte, den Blitz einzufangen, um die darin enthaltene Energie aufzubewahren. Das Vorhaben scheiterte, und doch gelang Alessandro Volta im Jahr 1800 der Durchbruch, als er abwechselnd jeweils mehrere Scheiben aus Zink, in saurer Flüssigkeit getränkter Pappe und Kupfer aufeinander stapelte. Näherte er sich mit einem Finger einem der Stapelenden, gab es einen kleinen Funken - die Batterie war erfunden.

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In Bobbio trickste der Heilige Colombano den Teufel aus
Wir schreiben das Jahr 614. Der heilige Colombano, aus Irland stammend, hält sich in dem Bergdorf Bobbio auf der Hauptverkehrsstrecke zwischen Genua und Piacenza auf. Hier hat er soeben das erste Kloster Norditaliens gegründet. Und von hier aus möchte er das Evangelium verkünden.

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Trickreiche Architekten in Piacenza
Nein, Piacenza im Nord-Osten der Emilia-Romagna gelegen gehört nicht zu jenen italienischen Städten, die mit ihrer Fülle an prachtvollen Bauten und Kunstschätzen nur so protzen können. Etwas düster ist die Stadt mit ihren engen Gassen und Straßen, was noch heute zurückzuführen ist auf das wenig großzügige Raster, welches der 218 v. Chr. gegründeten Gemeinde in antiker Zeit auferlegt wurde.Erschaffen wurde Piacenza als Militärstadt; die Siedlung diente der Verkehrskontrolle auf dem Fluß Po. Diese Tradition lebt bis heute weiter - alte Klöster dienen als Kasernen und in manchen Hotels wohnten 1999 jene deutschen Soldaten, die vom Luftwaffenstützpunkt Piacenza aus in den Kosovo-Krieg flogen.

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